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Dieses Thema wird bei uns den geringsten Stellenwert einnehmen und am wenigsten Raum benötigen.

Nicht, dass die Schwarmverhinderung von untergeordneter Rolle sei - ein schwarmtriebiges Volk stellt nahezu alle Arbeiten im Bienenvolk ein und verwendet seine gesamte Kraft darauf, sich zu teilen.

Nüchtern gesehen ein wirtschaftlicher Nachteil für den Imker - auch wenn ein Schwarm ein beispielloses und schönes Naturereignis ist. Schwärmt ein Volk, ist von ihm in der laufenden Saison kein nennenswerter Honigertrag mehr zu erwarten.

Abgesehen von der Zeit in der Rapsblüte, wo alle sechs Tage eine Kontrolle stattfinden sollte (hier sind die äußerlichen Bedingungen so optimal, dass eine Schwarmgefahr immer besteht), ist die restliche Zeit anderen Arbeiten vorgesehen. Hier muss die vorher vorgenommene Selektion des Züchters alle Schwarmverhinderungsmaßnahmen überflüssig machen.

Methoden wie Schröpfen (zur Rapsblüte anzuraten), Wegnehmen der Königin, Ausbrechen der Zellen, etc. haben in einer modernen Imkerei nichts zu suchen - wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass ein Bienenvolk nach längerem Öffnen Arbeiten wie Nektareintrag unterbrechen.

Also kostet Sie eine Kontrolle ganz nebenbei auch noch - nüchtern gesehen - Geld, nicht nur Zeit.

Was ist das für ein Hobby, wenn Sie z. B. 10 Bienenvölker halten und diese alle 6 Tage komplett auf Zellen durchsuchen müßen?
Welch´ eine Störung der Harmonie und der Lebensqualität: Hätten Sie es gerne, wenn die Polizei alle 6 Tage, regelmäßig und sehr gründlich, Ihr gesamtes Haus vom Dachboden bis zum Keller auf den Kopf stellen würde?

...und dann sollten wir auch noch bedenken: Eine Hobbyimkerei s o l l t e immer auf ein Mindestmaß reduziert werden; hier ist der klassische Wochenendimker König.

Abschließend: Gegen Schwärmerei hilft nur Selektion, kein Zellenbrechen.