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Methode Christian Salau, Belegstelle Lautenthal im Harz

45 Tage vor Belegstellenöffnung wurden, wie in jedem Jahr, Drohnenabsperrgitter unter die Bruträume gelegt, um Fremddrohnen draußen zu halten. Während der Raps-Tracht fand nur eine Schwarmkontrolle bei allen Völkern statt, dabei wurden keine Schwarmzellen gefunden. Unmittelbar vor dem Umsetzen der Vatervölker auf die Belegstelle wurden die Drohnenabsperrgitter sehr sorgfältig entfernt.
Fotos: Christian Salau (vielen Dank!)  

Dabei konnte eine große Anzahl Fremddrohnen, die sich zwischen Gitter und Boden befanden, an einer „Mitreise" gehindert werden.
Alle Völker hatten ihre Honigräume gut gefüllt, kleine Unterschiede wurden ausgeglichen, so, dass jedes Volk mit einem guten Futtervorrat ausgestattet war.

Beim Aufstellen der Vatervölker wurden die Königinnenabsperrgitter zu den Honigräumen entfernt. Wegen der größeren Anzahl von Vatervölkern haben wir einen zweiten Aufstellplatz eingerichtet und die Zufahrt und den Aufstellplatz entsprechend befestigt.
Die Tracht des Wiesenknöterichs war in diesem Jahr sehr früh, dicht gefolgt von Himbeer- und Brombeerblüte. Alles war in diesem Jahr sehr früh.

Erneut hat sich bestätigt, dass das Begattungsergebnis durch eine hohe Drohnendichte und gute Vorbereitung der Begattungseinheiten wesentlich mehr abhängt, als vom Wetter.
Noch bis über das Ende der Belegstellensaison hinaus wurden keine Drohnen abgetrieben.
Die neuen Königinnen für das Jahr 2009 werden Ende September 2008 eingeweiselt.