Gesundheit
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Die Bienenapotheke hat viel zu bieten und wird auch von den eingefleischten Medizinern als "sanfte Heilungsvariante" immer öfter ins Kalkül gezogen.
Galt Honig früher noch als reine Ausweichvariante zu Haushaltszucker, wird dies heute (Gott sei Dank) etwas differenzierter gesehen.
Lesen Sie hier Altbekanntes und Neues.
Samstag, 15. Januar 2011 - 14:28 Uhr
Perga, das Brot der Bienen

Fermentieter Blütenpollen, oder PERGA, ist eine besonders kostbare und seltene Spezialität aus dem Bienenstock.
Die deutsche Produktion von Perga ist sehr selten, da die meisten Imkereibetriebe nicht darauf spezialisiert sind.
Perga entsteht, wenn die Bienen heimgebrachte Blütenpollen haltbar machen (eingesäuert in die Wabenzellen einstampfen, Körnchen für Körnchen, dann noch mit einer dünnen Honig- und Propolisschicht konservieren) - alleine nur mit Versorgung mit Honig würden die Bienen durch die Mangelernährung eine erhebliche kürzere Lebenserwartung haben.
Perga hat für uns Menschen genau die gleichen wichtigen ernährungsbedingten Vorteile: Vitamine (B1, B2, B6), Mineralstoffe, lebenswichtige Säuren (Aminosäuren), Spurenelemente (27!) - eine wahre Energiebombe.
Im Gegensatz zu Blütenpollen besitzt Perga auch noch das Vitamin C. Perga, so scherzen wir Imker, ist das (fertig gebackene) Brot der Bienen, Pollen lediglich nur das Mehl.
Perga wird nachgesagt, gut einsetzbar zu sein bei:
-Allgemeiner Schwäche
-Asthma
-Verstopfungen
-Nierenversagen
-Prostataleiden
-Schlaflosigkeit
-niedriger Blutdruck
-Nierensteine
-Grippe, etc.
Samstag, 11. April 2009 - 23:42 Uhr
PROPOLIS

Unter den natürlichen Produkten mit heilender Wirkung nimmt Propolis einen wichtigen Platz ein.
Das Wort PROPOLIS stammt aus dem Griechischen. Es setzt sich aus dem Wort PRO (vor) und POLIS (Stadt) zusammen und bedeutet soviel wie "Verteidigungsanlage vor einer Stadt".
Das Bienenkittharz: "Propolis" ist das wirksamste natürliche Antibiotikum, auf das der Mensch je gestoßen ist, und erstaunlicherweise erfolgte diese erste Entdeckung wahrscheinlich bereits vor mehr als 4000 Jahren. (Mumifizierung der agyptischen Mumien)
Propolis ist eine wachsartige, balsamähnliche, harzige Masse, die Blatt- und Blütenknospen schützt und vor dem Austrocknen bewahrt.
Es besteht im wesentlichen aus Harzen, Wachsen, bis zu 70 ätherischen Ölen und unlöslichen Bestandteilen und enthält unter anderem Gerbstoffe, Aldehyde, aromatische Substanzen, Terpen, Flavonoide (z.B. Galangin), Benzolsäure und Ferulasäure. Außerdem enthält es wertvolle Spurenelemente (z.B. Zink und Eisen) und Vitamine (z.B. Vitamin B und E).
Propolis kann durch Abschaben bzw. Abkratzen der Wände und eignes dafür geschaffenen Propolis Gittern innerhalb des Bienenstocks gewonnen werden.
Die seit 4000 Jahren bekannten vielfältigen Eigenschaften von Propolis werden in der Fachliteratur ausführlich dargestellt und wie folgt beschrieben:
-Antibiotische Wirkung (natürliches Antibiotikum)
-Krampfstillend (vor allem bei Bronchial Asthma)
-Verbesserung der Darmbewegungen (Peristaltik)
-Antidepressive Wirkung
-Verbesserung der Aufnahme von Vitamin C
-Verbesserung der Aufnahme von Kalzium
-Nachlassen von Krämpfen durch Unterbinden des toxischen Effektes der Milchsäure
-Entzündungshemmend in Gelenken
-Desinfizierende Wirkung
-Grippevorbeugend
-Eliminieren von Darmwürmern
-Beschleunigt und verbessert (wissenschaftlich bestätigt) die Wundheilung bei Bindegewebe, Schleimhaut und Knochen-epithelien.
-Der Propoliseinsatz bei Tuberkulosebekämpfung, Prostatabeschwerden und anderen Beschwerden wird darüber hinaus erwähnt.
Hier seien einige uns bekannte Dareichungsformen genannt:
-Alkoholische Lösung
-Kapseln zum Schlucken
-Creme zum Auftragen auf die Haut
-Zahnpasta
-Mundwasser
-Öl-Lösung
-Zäpfchen gegen Hämorrhoiden
Besonders vorteilhaft an Propolis scheint zu sein, dass sie ein natürlicher, gut verträglicher Stoff ist, der im Vergleich zu vielen chemischen Mitteln der Pharmaindustrie nur sehr geringe Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen erkennen lässt (Allergiker).
Die Menschen kennen Propolis zwar noch nicht so lange wie den Honig, aber wussten bereits mehrere Jahrtausende vor unserer Zeit von seiner konservierenden Wirkung.
Schon die Priester des alten Ägyptens haben es zum Einbalsamieren ihrer Mumien genutzt oder gebrauchten es in großen Mengen für chemische Zwecke. Auch die Griechen und die Römer kannten Propolis.
Einen weiteren Nachweis über Propolis aus der Zeit des Altertums liefert der berühmte griechische Philosoph Aristoteles.
Er hatte sich einen durchsichtige Bienenstock gebaut, um das Leben eines Bienenstaates eingehend zu studieren. Doch wollten die Bienen nach seiner Aussage ihre Geheimnisse nicht enthüllen und bedeckten die durchsichtige Wand des Stocks mit einer dunkelfarbigen Substanz, wahrscheinlich Propolis.
Auch in Persien und bei den Inkas wurde Propolis genutzt, ebenso wird Propolis in medizinischen Schriften Georgiens aus dem 12. Jahrhundert erwähnt.
Als Höhepunkt der Anwendung von Propolis kann sicherlich der Burenkrieg in Südafrika bezeichnet werden, bei dem um 1900 Propolis wegen seiner hochwirksamen desinfizierenden und wundverschließenden Eigenschaften verwendet wurde. Es zeigte sich, dass nur die Verwundeten überlebten, die mit Propolislösung versorgt wurden.
Sicher ist auch, dass später die italienischen Geigenbauer durch Propolislack ihren Instrumenten Spannung, Festigkeit und eine schöne dunkle Farbe geben konnten.
Propolis war aber vor allem als keimhemmendes und abtötendes Heilmittel bekannt und wurde von den alten Griechen über Napoleon bis hin zu den Russen im 2. Weltkrieg bei Kriegsverletzungen als Wundheilmittel verwendet.
Heute wird Propolis von verschiedenen Wissenschaftlern wiederentdeckt, nachdem es eine lange Zeit vergessen war.
Samstag, 11. April 2009 - 23:38 Uhr
Gelée royale
Gelée royale enthält neben den Vitaminen B1, B2, B3, B5, B6, B8, B9, B12, A, C, D und E 12 Aminosäuren, Eisen, Calcium, Kalium, Kupfer, Phosphor, Silizium und weitere Stoffe,
die noch nicht entgültig entschlüsselt und bewertet wurden.
Bei Kühlschranktemperatur (2 bis 5 Grad Celsius) ist Gelée Royale über Monate haltbar - auch im angebrochenen Zustand.
Verzehrempfehlung: täglich 800 mg morgens vor dem Frühstück
sublingual einnehmen (unter der Zunge zerschmelzen lassen).
Gelee royale werden folgende Eigenschaften nachgesagt:
-gibt Energie und Vitalität
-wirkt aufbauend bei Schwäche- und Erschöpfungszuständen
-wirkt Stimmungsschwankungen entgegen
-unterstützt die Blutbildung
-fördert die Zellerneuerung